Psychologische Betrachtung
In irgendeinem Zusammenhang las ich über eine alte Mutter, die bei einem Gerichtsverfahren anwesend war, in dem über ihren Sohn, ein Schwerverbrecher und Mörder, geurteilt wurde. Sie musste eine Aussage machen. Sie verurteilte die Taten ihres Sohnes mit harten Worten. Dabei konnte sie es aber nicht vermeiden, ihren Sohn verliebt, zärtlich und hingebungsvoll anzuschauen.
An diese Szene denke ich, wenn in der deutschen Gesellschaft die „Taten“ der Vorfahren verurteilt werden. Gedenkstätten werden errichtet, Dokumentarfilme gezeigt, Nachkommen der Opfer geehrt, Gedenktage eingeführt, sich selbst an die Brust geschlagen, Sünden bekannt. Da höre ich im Geiste Aussprüche jener Art wie: „was sollen wir denn noch alles machen?“ oder wie Martin Walser einst den Begriff „Moralkeule“ kreierte. Das erweckt den Eindruck, dieses Gedenken, besonders wenn es in der Politik zelebriert wird, leiste man hauptsächlich, um sich irgendwie reinzuwaschen.
„Verliebt, zärtlich und hingebungsvoll“, schlecht verhohlen, werden dagegen die „Taten“ der Vorfahren glorifiziert, z.B. in Form von Kriegerdenkmälern, die man besonders gern in Kirchen aufstellt. Mit Sprüchen versehen, die einen anderen Geist als den der Versöhnung, von der so oft die Rede ist, ausstrahlen. (Ausgesäht, ja ausgesäht, wurden alle die, die starben. Wind und Regen vergeht, und es kommt der Tag der Garben – Kirche in Basedow, Mecklenburg) (Ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen – Kloster Neuendorf ,Altmark) Beide Denkmäler sind erst nach der Wende in den Kirchen platziert worden.

Eine andere Form von „verliebt, zärtlich und hingebungsvoll“ ist das liebevolle Kümmern um denjenigen, die laut und tatkräftig verkünden, dass sie Israel vernichten wollen und, so weit sie es können, auch ausführen. Das Land, das auch von Menschen aufgebaut wurde, die dem Holocaust entkommen sind oder von Nachkommen Ermordeter. Man gratuliert denjenigen zu ihrer Regierungstätigkeit, die in ihrer Hauptstadt eine überdimensionierte Uhr stehen haben, die auf die Vernichtung Israels hinzeigen soll. Man steckt Unsummen von „Hilfsgeldern“, von denen man weißt, dass sie zu Vernichtungsanlagen und Waffen gegen Israel verwendet werden. Man finanziert Schulbücher, die Kinder indoktrinieren, und in denen zum Judenmord aufgerufen wird.
Man programmiert den staatlichen Rundfunk (auch wenn der Rundfunk von sich weisen würde, staatlich zu sein, aber der Staat sorgt für seine Finanzierung) so, dass in seinen Sendungen analog zur Eingangsanekdote zwar die „Taten“ der Vergangenheit verurteilt werden, passend dazu aber eine verdrehte, z.T. verlogene, tendenziöse Berichterstattung über Israel und eine liebevolle Zuwendung zu dessen Feinden erfolgt. Wohl wissend, dass dieser Staat mit den im Holocaust umgebrachten Menschen zusammenhängt.
Wenn sie doch wenigstens schweigen würden!
An diese Szene denke ich, wenn in der deutschen Gesellschaft die „Taten“ der Vorfahren verurteilt werden. Gedenkstätten werden errichtet, Dokumentarfilme gezeigt, Nachkommen der Opfer geehrt, Gedenktage eingeführt, sich selbst an die Brust geschlagen, Sünden bekannt. Da höre ich im Geiste Aussprüche jener Art wie: „was sollen wir denn noch alles machen?“ oder wie Martin Walser einst den Begriff „Moralkeule“ kreierte. Das erweckt den Eindruck, dieses Gedenken, besonders wenn es in der Politik zelebriert wird, leiste man hauptsächlich, um sich irgendwie reinzuwaschen.
„Verliebt, zärtlich und hingebungsvoll“, schlecht verhohlen, werden dagegen die „Taten“ der Vorfahren glorifiziert, z.B. in Form von Kriegerdenkmälern, die man besonders gern in Kirchen aufstellt. Mit Sprüchen versehen, die einen anderen Geist als den der Versöhnung, von der so oft die Rede ist, ausstrahlen. (Ausgesäht, ja ausgesäht, wurden alle die, die starben. Wind und Regen vergeht, und es kommt der Tag der Garben – Kirche in Basedow, Mecklenburg) (Ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen – Kloster Neuendorf ,Altmark) Beide Denkmäler sind erst nach der Wende in den Kirchen platziert worden.

Eine andere Form von „verliebt, zärtlich und hingebungsvoll“ ist das liebevolle Kümmern um denjenigen, die laut und tatkräftig verkünden, dass sie Israel vernichten wollen und, so weit sie es können, auch ausführen. Das Land, das auch von Menschen aufgebaut wurde, die dem Holocaust entkommen sind oder von Nachkommen Ermordeter. Man gratuliert denjenigen zu ihrer Regierungstätigkeit, die in ihrer Hauptstadt eine überdimensionierte Uhr stehen haben, die auf die Vernichtung Israels hinzeigen soll. Man steckt Unsummen von „Hilfsgeldern“, von denen man weißt, dass sie zu Vernichtungsanlagen und Waffen gegen Israel verwendet werden. Man finanziert Schulbücher, die Kinder indoktrinieren, und in denen zum Judenmord aufgerufen wird.
Man programmiert den staatlichen Rundfunk (auch wenn der Rundfunk von sich weisen würde, staatlich zu sein, aber der Staat sorgt für seine Finanzierung) so, dass in seinen Sendungen analog zur Eingangsanekdote zwar die „Taten“ der Vergangenheit verurteilt werden, passend dazu aber eine verdrehte, z.T. verlogene, tendenziöse Berichterstattung über Israel und eine liebevolle Zuwendung zu dessen Feinden erfolgt. Wohl wissend, dass dieser Staat mit den im Holocaust umgebrachten Menschen zusammenhängt.
Wenn sie doch wenigstens schweigen würden!
anne.c - 6. Jun, 15:00
