Anlässlich der Fußballweltmeisterschaft: Das berühmte „Toooooor!“
Die gegenwärtige Fußballweltmeisterschaft ist nicht dazu geeignet, dass hier ein Reporter so frenetisch und enthusiastisch „Tooooor!“ schreit, wie einst, 1954, der Onkel des früheren grünen Politikers Ströbele, Herbert Zimmermann. Anlässlich anderer Fußballweltmeisterschaften konnte man es immer und immer wieder in Radio und Fernsehen hören, ständig wurde dieser „Toooor“-Ruf wiederholt. Jahrzehnte nach diesem Geschehen hatte die Begeisterung über dieses Tor, über den Gewinn der Weltmeisterschaft und besonders an dem Jubelschrei nicht nachgelassen.
Wenn man sich das vorstellt: 1954! Gerade 9 Jahre waren es her, dass Deutschland ganz Europa mit Mord überzogen hatte. Wie viele Millionen Waisen, Witwen, Versehrte gab es überall. Die Erinnerungen waren präsent. Die Mörder liefen umher und feierten fröhlich die Weltmeisterschaft. Man zeichnete und zeichnet es immer noch, ein Bild von einem Deutschland, das irgendwie von der Welt verachtet wurde – warum ist nicht so ganz klar -, und nun seine „Ehre“ zurückgewinnen musste.
Was war geschehen? In letzter Minute schoss ein deutscher Spieler einen Ball ins ungarische Tor. Und die Begeisterung darüber war so groß, dass die Deutschen darüber so jubelten, als hätten sie den Krieg doch gewonnen, und in Wirklichkeit glaubten sie es auch.
Wenn man sich das vorstellt: 1954! Gerade 9 Jahre waren es her, dass Deutschland ganz Europa mit Mord überzogen hatte. Wie viele Millionen Waisen, Witwen, Versehrte gab es überall. Die Erinnerungen waren präsent. Die Mörder liefen umher und feierten fröhlich die Weltmeisterschaft. Man zeichnete und zeichnet es immer noch, ein Bild von einem Deutschland, das irgendwie von der Welt verachtet wurde – warum ist nicht so ganz klar -, und nun seine „Ehre“ zurückgewinnen musste.
Was war geschehen? In letzter Minute schoss ein deutscher Spieler einen Ball ins ungarische Tor. Und die Begeisterung darüber war so groß, dass die Deutschen darüber so jubelten, als hätten sie den Krieg doch gewonnen, und in Wirklichkeit glaubten sie es auch.
anne.c - 6. Jul, 12:20
