Wenn ich das Wort „Antisemitismusforscher“
oder „Antisemitismusbeauftragter“ höre, wird mir ganz anders zumute. Warum sind sie mir suspekt? Einerseits, weil ich selbst schon seltsame Begebenheiten mit Menschen jener Art erlebt habe. Ich kam schon zu dem Schluss zu fragen, ob ein Antisemitismusbeauftragter für oder gegen den AS. beauftragt ist.
Dann sind diese Beauftragten ja vom Parlament oder der Regierung in ihr Amt gesetzt worden. Sie müssen also ihrem Arbeitgeber zu Munde reden und dessen zwiespältige Sprache sprechen. Also, diese zwiegespaltene Haltung hier im Land, die einerseits darauf zielt, sich der Vergangenheit zu stellen (oder stellen zu müssen), andererseits doch allerhand Relativierendes sowohl an den Juden als auch an den Taten der Vergangenheit zu finden. (Als Beispiel für diese Haltung kann man die Frage der Waffenlieferungen an das sich in höchster Bedrängnis befindende Israel sehen´ (mal ja, mal nein).. Dieser unstillbare Drang, Israel zu ermahnen, gehört auch dazu. Und diese unsäglichen Filme über Israel, die man immer mal im Staatsfernsehen zu sehen bekommt.
Dass ein Mensch wie Wolfgang Benz 20 Jahre lang das „Institut für Antisemitismusforschung“ geleitet hat, und seine Nachfolgerin anscheinend im gleichen Geist weiterarbeitet, sagt auch etwas über den Zwiespalt aus. Ich gehe davon aus, dass er sachliche Bücher über sein Sujet geschrieben hat. Schon in der Vergangenheit konnte man aber fragwürdige Aussagen von ihm hören. Sein letztes Interview im Tagesspiegel gab über ihn Aufschluss. Er schien bei diesem Interview das Anliegen zu haben zu beweisen, dass „Linke“ und „Muslime“ nicht antisemitisch seien. Nun ist „Antisemitismus“ so ein vager und schwammiger Begriff, man scheint mit ihm wie eine Formel hin- und herzuschieben. Einen lebendigen Bezug zur Wirklichkeit scheint es bei diesen Überlegungen kaum zu geben. Beliebigkeit herrscht vor.
Und so meinte Herr Benz, dass es muslimischen AS. nicht gäbe, denn die skandieren ja gegen Israel, und da gäbe es durchaus eine Berechtigung. Wütende Sprechchöre gegen Israel hätten mit AS. nichts zu tun, denn diese zeigen nur Wut über die Besetzung ihres Landes. Herr Benz scheint diese Wut auch zu spüren.
Eine seiner Lehren aus der Geschichte schien zu sein: viele Flüchtlinge – egal wie viele und was ihre Absichten sind -, soll man in Deutschland aufzunehmen, weil sie in ebenso einer Lage wären, wie die Juden in der Nazizeit. (Der bekannte Spruch von Karl Lagerfeld kommt mir plausibler vor). Über die Juden, die heutzutage hier in Deutschland leben, spricht er herablassend: Die hätten ja Polizeischutz wie sonst kaum jemand, sie wollten sich rechtfertigten, dass sie im „Land der Täter“ leben und darum kokettieren sie schon seit 50 Jahren damit, dass sie hier Angst haben müssen.
Eigentlich hat es keinen Sinn, sich damit auseinanderzusetzen, nur leider sind das Redensarten, die sich viele Leute gern vorsetzen lassen und die zu ihrer Meinungsbildung beitragen.
Meine eigenen Erlebnissee mit einem „Antisemitismusforscher“, einem jungen Mann mit zwei Doktortiteln:
„An dem, was man den Juden vorwirft, ist immer ein Körnchen Wahrheit“, worauf ich ihm die Frage stellte: „Auf welches Körnchen Wahrheit über die Juden haben die Nazis sich berufen und hatten so einen Grund, sie umzubringen?“
Und: Mit der gleichen Überheblichkeit wie Herr Benz, verkündete der „Forscher“: „Der Zentralrat ist immer bereit, etwas zu skandalisieren“. (Gemeint war der Zentralrat der Juden, der sich angeblich zu oft über antisemitische Vorfälle beschwert).
Herr Benz reiht sich also ein in den Kreis der Verdreher und Umdeuter, er passt in das, was man Vertreter der öffentliche Meinung nennt. Aber ob er wirklich so eine Koryphäe der Antisemitismusforschung ist?
Dann sind diese Beauftragten ja vom Parlament oder der Regierung in ihr Amt gesetzt worden. Sie müssen also ihrem Arbeitgeber zu Munde reden und dessen zwiespältige Sprache sprechen. Also, diese zwiegespaltene Haltung hier im Land, die einerseits darauf zielt, sich der Vergangenheit zu stellen (oder stellen zu müssen), andererseits doch allerhand Relativierendes sowohl an den Juden als auch an den Taten der Vergangenheit zu finden. (Als Beispiel für diese Haltung kann man die Frage der Waffenlieferungen an das sich in höchster Bedrängnis befindende Israel sehen´ (mal ja, mal nein).. Dieser unstillbare Drang, Israel zu ermahnen, gehört auch dazu. Und diese unsäglichen Filme über Israel, die man immer mal im Staatsfernsehen zu sehen bekommt.
Dass ein Mensch wie Wolfgang Benz 20 Jahre lang das „Institut für Antisemitismusforschung“ geleitet hat, und seine Nachfolgerin anscheinend im gleichen Geist weiterarbeitet, sagt auch etwas über den Zwiespalt aus. Ich gehe davon aus, dass er sachliche Bücher über sein Sujet geschrieben hat. Schon in der Vergangenheit konnte man aber fragwürdige Aussagen von ihm hören. Sein letztes Interview im Tagesspiegel gab über ihn Aufschluss. Er schien bei diesem Interview das Anliegen zu haben zu beweisen, dass „Linke“ und „Muslime“ nicht antisemitisch seien. Nun ist „Antisemitismus“ so ein vager und schwammiger Begriff, man scheint mit ihm wie eine Formel hin- und herzuschieben. Einen lebendigen Bezug zur Wirklichkeit scheint es bei diesen Überlegungen kaum zu geben. Beliebigkeit herrscht vor.
Und so meinte Herr Benz, dass es muslimischen AS. nicht gäbe, denn die skandieren ja gegen Israel, und da gäbe es durchaus eine Berechtigung. Wütende Sprechchöre gegen Israel hätten mit AS. nichts zu tun, denn diese zeigen nur Wut über die Besetzung ihres Landes. Herr Benz scheint diese Wut auch zu spüren.
Eine seiner Lehren aus der Geschichte schien zu sein: viele Flüchtlinge – egal wie viele und was ihre Absichten sind -, soll man in Deutschland aufzunehmen, weil sie in ebenso einer Lage wären, wie die Juden in der Nazizeit. (Der bekannte Spruch von Karl Lagerfeld kommt mir plausibler vor). Über die Juden, die heutzutage hier in Deutschland leben, spricht er herablassend: Die hätten ja Polizeischutz wie sonst kaum jemand, sie wollten sich rechtfertigten, dass sie im „Land der Täter“ leben und darum kokettieren sie schon seit 50 Jahren damit, dass sie hier Angst haben müssen.
Eigentlich hat es keinen Sinn, sich damit auseinanderzusetzen, nur leider sind das Redensarten, die sich viele Leute gern vorsetzen lassen und die zu ihrer Meinungsbildung beitragen.
Meine eigenen Erlebnissee mit einem „Antisemitismusforscher“, einem jungen Mann mit zwei Doktortiteln:
„An dem, was man den Juden vorwirft, ist immer ein Körnchen Wahrheit“, worauf ich ihm die Frage stellte: „Auf welches Körnchen Wahrheit über die Juden haben die Nazis sich berufen und hatten so einen Grund, sie umzubringen?“
Und: Mit der gleichen Überheblichkeit wie Herr Benz, verkündete der „Forscher“: „Der Zentralrat ist immer bereit, etwas zu skandalisieren“. (Gemeint war der Zentralrat der Juden, der sich angeblich zu oft über antisemitische Vorfälle beschwert).
Herr Benz reiht sich also ein in den Kreis der Verdreher und Umdeuter, er passt in das, was man Vertreter der öffentliche Meinung nennt. Aber ob er wirklich so eine Koryphäe der Antisemitismusforschung ist?
anne.c - 2. Okt, 10:04
