„Großer Hass auf den jüdischen Staat“,
so war der Titel eines Vortrags von Gunnar Schupelius im jüdischen Gemeindehaus Berlin. Gunnar Schupelius ist Journalist und Kolumnist und schreibt für die „Welt“ und diverse andere Zeitungen. Seine Aufmerksamkeit war auf das Phänomen gerichtet, warum sich linke Gruppen und moslemische Gruppen in ihrer Ablehnung von Juden und von Israel zusammenschließen. Denn von ihren Grundvorstellungen sind diese beiden Strömungen doch grundverschieden.

Schupelius war sogar ein „Insider“, denn er war in seiner Jugend Mitglied der „Grünen Partei“ gewesen (wobei natürlich ein großer Unterschied zwischen „Grünen“ und „Linken“ besteht, aber in der judenfeindlichen Haltung bestehen Parallelen). Er war in den 90-ger Jahren aus der Partei ausgetreten, weil ihm deren Haltung zu Israel und auch zur deutschen Wiedervereinigung nicht behagte. Die Entwicklung der linken Kräfte in der Bundesrepublik hat er hautnah miterleben können. Er meinte, dass es vor 1968 noch viel Verantwortungsgefühl für Israel in Deutschland gab, das aber nach dem 6-Tagekrieg und besonders nach 1968 rapide abnahm. Für die linken „Revolutionäre“ war Israel ein beliebiges imperialistisches Land und ein postkolonialer Vorposten der USA. Ein Gipfelpunkt der linken Judenfeindschaft in frühen Jahren war der (zum Glück misslungene) Anschlag 1969 auf das jüdische Gemeindehaus Berlin (in dem sich Zuhörende und Redner gerade befanden). Die Bombe hätte bei einer Explosion immensen Schaden angerichtet. Auf die Frage, warum „die Linken“ doch immer behaupten, sie hätten nichts gegen Juden, sondern nur etwas gegen den „imperialistischen Staat Israel“, kam die Antwort, dass sie durchaus etwas gegen Juden haben, denn die jüdischen Gemeinden wären Vorposten des Staates Israel.
Aus der kleinen Minderheit der linken Judenfeinde wurde mit der Zeit eine große Zahl, vor allem, da sie in Berufe drängten, in denen sie Multiplikatoren waren und andere Menschen beeinflussen konnten. Nachdem hier die Zahl der Arbeitskräfte, Einwanderer, Asylanten aus muslimischen Ländern, die traditionell die Juden ablehnen, sehr in die Höhe gestiegen war, erkannten linke Kräfte, dass die Gemeinsamkeit im Hass gegen den jüdischen Staat ein großes Potential ergab. Das betrifft auch einfach die Anzahl der Wähler. So haben sich die Linken sehr für die Herabsetzung des Alters für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus auf 16 Jahre eingesetzt und auch erreicht, einfach wegen der großen Zahl von muslimischen Jugendlichen in Berlin. Ebenso wird die Einbürgerung sehr forciert. Da treffen die Interessen der verschiedenen Gruppen aufeinander. Praktisches Ergebnis ist z.B., dass in Berlin ein „Tag gegen Islamfeindlichkeit“ eingeführt wurde. Auch haben die „Linken“ begonnen, Wahlplakate in arabischer Sprache zu drucken. Schupelius meinte, dass der Schulterschluss von der „Linken“ und Muslimen aus Kalkül stattfindet.
Eine zentrale Rolle in der Zusammenarbeit beider Gruppen ist der „Al Quds-Tag“, an dem man antiisraelische und auch antisemitische Parolen offen und unverschleiert auf Plakaten lesen und in Sprechchören hören kann.
Dem Vortrag folgte eine lebhafte Fragestunde. Über unseren Bundespräsidenten schien die gleiche Meinung zu herrschen, wie in meinem Eintrag vom 26.3.26. Über das „Zentrum für Antisemitismusforschung“ fiel die Bemerkung, dass man es auch „Zentrum für Antisemitismusförderung“ nenne. Aber das nur nebenbei. Insgesamt war die Stimmung im Publikum und auch beim Vortragenden eher pessimistisch, was die Ausbreitung des Antisemitismus betrifft. Man war sich aber einig, sich in seinem Bemühen dagegen, nicht entmutigen zu lassen und sich in seinen Bemühungen zu unterstützen.

Schupelius war sogar ein „Insider“, denn er war in seiner Jugend Mitglied der „Grünen Partei“ gewesen (wobei natürlich ein großer Unterschied zwischen „Grünen“ und „Linken“ besteht, aber in der judenfeindlichen Haltung bestehen Parallelen). Er war in den 90-ger Jahren aus der Partei ausgetreten, weil ihm deren Haltung zu Israel und auch zur deutschen Wiedervereinigung nicht behagte. Die Entwicklung der linken Kräfte in der Bundesrepublik hat er hautnah miterleben können. Er meinte, dass es vor 1968 noch viel Verantwortungsgefühl für Israel in Deutschland gab, das aber nach dem 6-Tagekrieg und besonders nach 1968 rapide abnahm. Für die linken „Revolutionäre“ war Israel ein beliebiges imperialistisches Land und ein postkolonialer Vorposten der USA. Ein Gipfelpunkt der linken Judenfeindschaft in frühen Jahren war der (zum Glück misslungene) Anschlag 1969 auf das jüdische Gemeindehaus Berlin (in dem sich Zuhörende und Redner gerade befanden). Die Bombe hätte bei einer Explosion immensen Schaden angerichtet. Auf die Frage, warum „die Linken“ doch immer behaupten, sie hätten nichts gegen Juden, sondern nur etwas gegen den „imperialistischen Staat Israel“, kam die Antwort, dass sie durchaus etwas gegen Juden haben, denn die jüdischen Gemeinden wären Vorposten des Staates Israel.
Aus der kleinen Minderheit der linken Judenfeinde wurde mit der Zeit eine große Zahl, vor allem, da sie in Berufe drängten, in denen sie Multiplikatoren waren und andere Menschen beeinflussen konnten. Nachdem hier die Zahl der Arbeitskräfte, Einwanderer, Asylanten aus muslimischen Ländern, die traditionell die Juden ablehnen, sehr in die Höhe gestiegen war, erkannten linke Kräfte, dass die Gemeinsamkeit im Hass gegen den jüdischen Staat ein großes Potential ergab. Das betrifft auch einfach die Anzahl der Wähler. So haben sich die Linken sehr für die Herabsetzung des Alters für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus auf 16 Jahre eingesetzt und auch erreicht, einfach wegen der großen Zahl von muslimischen Jugendlichen in Berlin. Ebenso wird die Einbürgerung sehr forciert. Da treffen die Interessen der verschiedenen Gruppen aufeinander. Praktisches Ergebnis ist z.B., dass in Berlin ein „Tag gegen Islamfeindlichkeit“ eingeführt wurde. Auch haben die „Linken“ begonnen, Wahlplakate in arabischer Sprache zu drucken. Schupelius meinte, dass der Schulterschluss von der „Linken“ und Muslimen aus Kalkül stattfindet.
Eine zentrale Rolle in der Zusammenarbeit beider Gruppen ist der „Al Quds-Tag“, an dem man antiisraelische und auch antisemitische Parolen offen und unverschleiert auf Plakaten lesen und in Sprechchören hören kann.
Dem Vortrag folgte eine lebhafte Fragestunde. Über unseren Bundespräsidenten schien die gleiche Meinung zu herrschen, wie in meinem Eintrag vom 26.3.26. Über das „Zentrum für Antisemitismusforschung“ fiel die Bemerkung, dass man es auch „Zentrum für Antisemitismusförderung“ nenne. Aber das nur nebenbei. Insgesamt war die Stimmung im Publikum und auch beim Vortragenden eher pessimistisch, was die Ausbreitung des Antisemitismus betrifft. Man war sich aber einig, sich in seinem Bemühen dagegen, nicht entmutigen zu lassen und sich in seinen Bemühungen zu unterstützen.
anne.c - 10. Apr, 11:25
