Samstag, 7. Januar 2012

Der Deutschlandfunk

Der Deutschlandfunk macht seinem Namen alle Ehre. Wenn man eine halbe Stunde lang politische Berichterstattung im DLF hört, bekommt man folgendes Weltbild: Es gibt ein Land, von dem geht alles Schlechte und Böse in der Welt aus: Das sind die USA. Es gibt ein Land, das der Welt Frieden und Wohlstand bringt: das ist Deutschland. Wenn es außer von den USA noch Böses auf der Welt geben sollte, dann ist dieses Böse die Reaktion auf das Böse der USA. Weiterhin gibt es ein ominöses böses Land: Das ist Israel. Die Rolle Israels wird im Zwielicht gehalten, weil man nicht genau entscheiden kann, wie man es darstellen soll. Ist Israel nicht überhaupt die Voraussetzung für alles Böse der USA, bestimmt nicht Israel die amerikanische Politik? Da hält man sich bedeckt und arbeitet nur mit Andeutungen, denn irgendwie ahnt man, dass man Reaktionen herausfordern könnte, die zwar das beinhalten, was man selbst denkt, die aber aus einem Grunde nicht nach außen dringen sollen. Denn dann müssten die Redakteure des DLF krampfhaft bemüht sein, die Reaktionen wieder einzudämmen, die sie selbst hervorgerufen haben. So bei einer Sendung, als unvermittelt bei einer telefonsichen Diskussion über den grausamstem und einzigen Geheimdienst der Welt (CIA) ein Zuhörer sofort dahin sprang, wohin der DLF seine Zuhörer (z. B. durch unmittelbares Aneinanderreihen von „Grausamkeiten“, die von diesen beiden Ländern ausgehen in ihren Nachrichtensendungen) führte: Er wechselte vom Kriegsverbrecher Busch direkt zu den zionistischen Räubern in Israel. Das „Rudern“ der Redakteurin war durchs Radio hindurch zu spüren. Sie ruderte mit Worten so angestrengt, dass ich im Geist ein treibendes Ruderboot in einem reißenden Fluss vor mir sah.

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